
Die Verwendung von Hanf ist nichts Neues. Seit Tausenden Jahren wird die anspruchslose Kulturpflanze geschätzt – für Nahrung, Kleidung, Seile, Öl, Papier und in der Medizin.
Ehe sie Mitte des vorigen Jahrhunderts plötzlich als Teufelskraut verunglimpft und fast vollständig eliminiert wurde. Doch jetzt erlebt Hanf eine Renaissance.
•Das Doppelleben von Hanf - Droge und Medikament
•Wundermittel gegen Schmerz, Angst & Depressionen
Bereits im 23. Jahrhundert vor Christus war Hanf in China bekannt. Als Heilpflanze und zur Erzeugung von Fasern, Öl und Nahrungsmitteln. Auch in Europa war Cannabis sativa, so der botanische Ausdruck, eine angesehene Nutzpflanze. Man fand Cannabis-Samen in einer steinzeitlichen Grabstätte in Rumänien, auch Hildegard von Bingen oder Maria Theresias Leibarzt Gerhard van Svieten wussten um die heilsame Wirkung. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts war Hanf weithin als Universal-Schmerzmittel verbreitet.
Von der Bibel bis zu Levis-Jeans
Aber nicht nur in der Medizin galt er als Wunderding: Gutenbergs Bibeln

Flora non grata
Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zählte Hanf zu den weltweit am häufigsten angebauten Pflanzen. Und Erfolg macht bekanntlich Feinde: 1937 setzte in den USA eine Kampagne ein, die Hanf als "gefährlichste Droge der Menschheit"


Jagd auf Hanf
Zudem war die Jagd auf Hanf eine praktische Arbeitsbeschaffung für die seit der Prohibitionsaufhebung 1930 arbeitslosen Fahnder. 1941 wurde Cannabis aus der Pharmacopoeia (Medikamentenliste) gestrichen und bald auch der Anbau verboten. Europa erreichte die Hanfprohibition Mitte der 50er Jahre. Langsam verschwand Cannabis aus den Apotheken (ein Kilo Afghan kostete 1954 um die 500 Schilling) – seit 1969 darf kein Hanf mehr angebaut werden.
Cannabis in Österreich
Doch langsam wendet sich das

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